Eine Stadt für alle

Fast 50.000 Menschen leben bei uns in Freising und unseren Ortsteilen: Alt und Jung, Singles und Familien mit Kindern, Menschen mit Migrationshintergrund genauso wie Freisinger „Urgesteine“. Das Miteinander in Freising zu fördern, etwa in Vereinen und offenen Initiativen aber auch in öffentlichen Einrichtungen – das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.

Das wurde schon erreicht:

  • Die Innenstadtkonzeption und der Freisinger Stadtentwicklungsplan stellen die Weichen für Freisings Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten. Die Stadt hat dabei die Bürgerinnen und Bürger in vielen Diskussionsforen oder auch bei Umfragen gehört und deren Vorschläge berücksichtigt.

  • Der Internetauftritt der Stadt wurde überarbeitet.

  • Das Szenekulturforum konnte für seine Jugendarbeit vorübergehend Räume in der ehemaligen Stein-Kaserne nutzen.

  • Mit dem „Raum der Begegnung“ und dem „Treffpunkt Ehrenamt“ haben ehrenamtliche Initiativen nun Anlaufstellen, die von der Stadt unterstützt werden.

  • Ausländische Mitbürger und Freisinger haben sich im Arbeitskreis Migration zusammengeschlossen und bringen dort ihre Anliegen in den Agenda- und Sozialbeirat ein. Der „Raum der Begegnung“ bietet ihnen die Möglichkeit für viele ehrenamtliche Aktivitäten.

  • Um Familien nicht weiter zu belasten, hat der Stadtrat wiederholt auf die Anhebung von Gebühren für Kindertagesstätten verzichtet.

  • Eine Studie der Stadt hat die Bedürfnisse unserer Senioren untersucht und wird in künftige Planungen einfließen.

Bürgerbeteiligung – dafür machen wir uns stark:

  • Wir wollen eine frühzeitige Information der Bürger bei städtischen Projekten. Sie sollen von Anfang an in die Entscheidungsfindung eingebunden werden. Sind die Bürger direkt betroffen,etwa bei Straßenbaumaßnahmen oder Planungen eines Spielplatzes, muss die Stadt mit ihnen in Dialog treten.

  • Das Internetportal der Stadt muss den Bürgern schnell und einfach mehr und bessere Informationen bieten. Dazu gehören für uns:

    • ein neuer Menüpunkt „Aus dem Stadtrat“ mit aktuellen Informationen, allen Anträgen der Fraktionen im Wortlaut sowie Ergebnisprotokollen,

    • eine Übersicht aller wichtigen Vorhaben in der Stadt, z.B. zur Innenstadt-Konzeption,

    • und eine verbesserte Suchfunktion.

  • Wir fordern die Einrichtung eines Jugendstadtrats.

  • Wir wollen die Lokale Agenda 21 zu einem Bürgergremium weiterentwickeln, das Engagement unabhängig vom Rathaus fördert, und die Möglichkeiten zur Mitwirkung besser bekannt machen.

  • Eine Ausweitung der Öffnungszeiten des Bürgerbüros halten wir für notwendig, damit beispielsweise die Mittagsstunden, die sich für viele aufgrund von Arbeits- oder Schulzeiten anbieten, abgedeckt werden können. Voraussetzung dafür ist aber eine Aufstockung des Personals.

Jugend – dafür machen wir uns stark:

  • Die Einrichtung eines Jugendstadtrats, der Jugendlichen tatsächliche Möglichkeiten zur Mitbestimmung bietet und ihnen die kommunale Demokratie nahebringt. Der Jugendstadtrat muss zu (Ausschuss-)Sitzungen des Stadtrats geladen werden, dort Rederecht erhalten und mit einem eigenen Budget ausgestattet sein.

  • Die Generalsanierung des Sebaldhauses am Seilerbrückl. Außerdem sollte es ganzjährig geöffnet werden, sodass sich dort ein „JUZ Süd“ entwickeln kann.

  • Die Bereitstellung von Räumen im Stabsgebäude der Steinkaserne, die beispielsweise als Übungsräume für Bands oder Theatergruppen genutzt werden können. Langfristig kann dort ein „JUZ Nord“ entstehen.

  • Eine bessere Koordination von Mentorenprogrammen an Schulen, sodass Ehrenamtliche leichter vermittelt werden können.

  • Die Vermittlung und Unterstützung von Patenschaften, die Jugendliche im Alltag und in der schulischen und beruflichen Ausbildung begleiten.

  • Die Einrichtung einer Busanbindung des Neufahrner Kinos für die Zeit, in der es in Freising kein Kino gibt, und eine neue Linienführung des Nachtbusses.

Familie – dafür machen wir uns stark:

  • Kindertagesstätten müssen auch weiterhin genügend Plätze für alle Kinder anbieten können.

  • Die Betreuungszeiten von Kindertagesstätten müssen besser auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt werden, natürlich unter Berücksichtigung der Personalsituation. Gegebenenfalls sollten auch andere Möglichkeiten zur Betreuung geschaffen werden.

  • Außerdem wollen wir die Kita-Gebühren gerechter an das Einkommen der Eltern anpassen.

  • Wir wollen familienfreundliche Preise bei städtischen Einrichtungen, vor allem auch nach Eröffnung des neuen Schwimmbads und der Eishalle.

  • Ein kinderfreundliches Wohnumfeld ist uns wichtig. Einrichtungen wie Schulen und Tagesstätten müssen nahe am Wohnort gelegen sein.

Senioren – dafür machen wir uns stark:

  • Senioren sollen mobil bleiben. Deshalb möchten wir Stadtteilautos besser fördern.

  • Unsere älteren Mitbürger brauchen Einkaufsmöglichkeiten vor Ort oder bessere Busverbindungen.

  • Wir wollen Wohngemeinschaften und den Tausch von Wohnungen in städtischen Wohnanlagen fördern.

  • Wir setzen uns für mehr altersgemäße Bildungs- und Freizeitangebote ein, etwa einen seniorengerechten Trimm-dich-Pfad in der Savoyer Au.

  • Wir fördern alternative Wohnmodelle, bei denen mehrere Generationen gemeinsam unter einem Dach bei bezahlbaren Mieten wohnen können.

  • Damit Kräfte gebündelt werden können, möchten wir die Zusammenarbeit der Heiliggeistspital-Stiftungng mit interessierten Wohlfahrtsverbänden besser koordinieren.

Migration – dafür machen wir uns stark:

  • Wir fordern eine interkulturelle Schulung für Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf allen Ebenen sowie für alle Mandatsträger. Eine solche Schulung sollte darüber hinaus auch allen Berufsgruppen angeboten werden, die besonders mit Migranten zusammen arbeiten.

  • Kulturelle und religiöse Bedürfnisse müssen besser berücksichtigt werden, etwa bei der Alten-und Krankenpflege.

  • Unsere Stadt braucht ehrenamtliche Helfer, die diese Menschen bei Behördengängen begleiten.

  • Wir wollen die Lebenssituation der Asylbewerber weiter verbessern durch würdige Wohnbedingungen und die Möglichkeit zur Teilnahme an Sprachkursen.

Ehrenamt – dafür machen wir uns stark:

  • Ehrenamtliche leisten unglaublich wertvolle Arbeit in Freising.

  • Die Stadt Freising fördert dieses Engagement, etwa durch die Bereitstellung des „Treffpunkts Ehrenamt“ und dem “Raum der Begegnung“ und in der Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Agenda 21/Soziales ehrenamtliches Engagement.

  • Diese Unterstützung wollen wir erhalten und ausbauen.

  • Wir setzen uns außerdem dafür ein, dass dieses Engagement eine deutliche Wertschätzung erfährt, besonders auch im Bereich außerhalb von Vereinsstrukturen.